Untersuchung der Lebensdauer der Zugangsbrücken im Marinestützpunkt Wilhelmshaven

Es handelt sich um fünf Brücken, die vom Festland zu den Anlegepontons führen.

Bei einer Begutachtung der vorhandenen Stahlbrücken wurden starke Abrostungen vorgefunden. Ausführliche Ultraschalluntersuchungen ergaben einen Aufschluss über die vorhandenen Querschnitte. In der Nachrechnung wurden die Resttragfähigkeit und Restlebensdauer bestimmt.

Bauwerksdaten:

Länge: 29 m; 22,5 m
Breite: 4,5 m

Zweibahniger Ausbau der B 207 zur A1

Heiligenhafen/Mitte – Heiligenhafen/Ost, Neubau des BW 532 – BAB A1 / Rosseer Weg

Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um den Ersatzneubau des Brückenbauwerkes BW Nr. 532 zur Überführung der BAB A1 / B 207 (Achse 11) bei Bau-km 21+964 (KPI) über den Rosseer Weg (Achse 57) bei Bau-km 0+086 südlich von Heiligenhafen. Das Bauwerk besteht aus einem Zweigelenkrahmen (Fussgelenk), dessen Steile aus einem senkrechten und einem schrägen Teilstück zusammengesetzt sind. Die Neigung des schrägen Teiles beträgt 1,5:1 zur Waagerechten. Die Flügelwände sind als Kragarm konzipiert und spannen sich in die Steile des Rahmens ein. Die Widerlagerwände werden über Betonliniengelenke auf den Fundamenten abgesetzt und wird flach gegründet. Die Stützweite beträgt 14,05 m, die lichte Höhe beträgt 4,623 m und die Breite beträgt 30,0 m.

Erstellung der OU Essen (Oldb.) im Zuge der B68

Die B68 wird im Bereich der Stadt Essen (Oldb.) als Ortsumgehung neu gebaut. Dazu sind 4 Brücken und ein Trogbauwerk als Fußwegquerung notwendig. Die Überführungsbauwerke über die Lager Hase und des Windmühlenweges sind tief gegründet. Beim Bauwerk Es 4 handelt es sich um die Überführung der alten Bundesstraße sowie einer Bahnlinie. Das Bauwerk ist vorgespannt und sehr schiefwinklig. Unsere Leistungen umfassen die Objektplanung sowie die Ausführungsplanung für alle 5 Bauwerke.

Ersatzneubau der Brücke OL 2 im Zuge der BAB A293 über die Alexanderstraße in Oldenburg

Ein Neubau des Bauwerks ist erforderlich aufgrund des fehlenden Ankündigungsverhaltens.
In den durchgeführten Voruntersuchungen hat sich herausgestellt, dass ein Erhalt der Unterbauten nicht möglich ist. Als wirtschaftlich und konstruktiv günstigste Variante hat sich in den Voruntersuchungen ein 2-stegiger 3-Feld Plattenbalken herausgestellt. Für diese Variante wurde hier der Entwurf erstellt und die Ausschreibungsunterlagen erstellt. Durch die Verbreiterung des Bauwerks konnten die zulässigen Böschungsneigungen im Dammbereich nicht eingehalten werden, sodass eine geotextile Bewehrte Böschung zur Ausführung kommt.

Schleusenbrücke SIV in Oldersum

  • Nachrechnung der bestehenden Stahlkonstruktion für das Ermüdungslastmodell 3 nach DIN-Fb. 101 unter Einbeziehung einer Verkehrszählung.
  • vorhandene Konstruktion: Trägerrost aus Längs- und Querträgern Fahrbahnplatte aus Stahlbeton über Buckelbleche an den Trägern angeschlossen, Längsträger mit Lamellen verstärkt.
  • Hauptabmessungen: Länge x Breite: ca. 14,50 m x 7,30 m.

Ersatzneubau Straßenbrücke im Zuge der L 2 in Oldersum über die Alte Maar

Abbruch und Neubau der Straßenbrücke über den WL Alte Maar im Zuge der L 2 in Oldersum.
Einfeld Stb.-Rahmenbauwerk, lichte Weite zwischen WL 7,60 m, Breite zwischen Geländer 13,30m.
Neubau:

  • Stb.-Rahmenbauwerk, tiefgegründet auf Vollverdrängungsschraubbohrpfählen

Besondere Randbedingungen:

  • Aufrechterhaltung des Wasserdurchflusses der Alten Maar
  • vorhandene angegrenzte Bebauung bei schlechten Bodenverhältnissen
  • Vielzahl von Versorgungsleitungen im Baufeld
  • Aufrechterhaltung des Straßenverkehrs mittels Behelfsumfahrung

Grundsanierung der Brücke über die Weser im Zuge der L 156 in Achim-Uesen

Die Weserbrücke Uesen ist eine 3-feldrige Trogbrücke. Die Konstruktion des Überbaues besteht aus Stahl-Fachwerkträger mit einer Stahlbeton-Fahrbahn im Verbund. Auf der westlichen Seite des Bauwerkes (Unterstrom) wurde nachträglich ein Kragarm an den Überbau angehängt, auf dem ein Radweg überführt wird. Die Gesamtbreite der Hauptkonstruktion beträgt 11,50m, die Bauwerkslänge beträgt 183m.

Der Korrosionsschutz des gesamten Bauwerks wurde komplett erneuert. Schadstellen des Stahlbaus wurden  ertüchtigt.

Sanierung der Kaiser-Wilhelm-Brücke

Bei der Sanierung der denkmalgeschützten Kaiser-Wilhelm-Brücke (KW-Brücke) werden folgende Sanierungsarbeiten durchgeführt:

  • Erneuerung des gesamten Korrosionsschutzes
  • Erneuerung des Fahrbahnbelages
  • Sanierung der Betonpfeiler
  • Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes aus denkmalpflegerischen Aspekten
  • Verstärkung des Tragwerkes
  • Sanierung bzw. Erneuerung der Antriebstechnik und Elektrotechnik