Erneuerung der Schleuse in Aurich/Rahe

Bei der Erneuerung der Schleuse Rahe unter laufendem Betrieb zur Belebung des Freizeitangebots wurden folgende Sanierungsarbeiten durchgeführt:

  • Herstellung von U-förmigen Stahlbetonfertigbauteilen in der Feldfabrik
  • Diese gelangten durch Quer- und Längsverschub an die Einbaustelle und wurden mit Hilfe
    eines Portalkranes abgesenkt.

Mit einem Spezialmörtel wurde die flächige Auflagerung auf dem zuvor gereinigten Baugrund hergestellt.

Sturmflutsperrwerk Luneplate

Als Ersatzmaßnahme für den Neubau des Containerterminals CT IV in Bremerhaven wurde auf der Luneplate eine Ausgleichsfläche geschaffen. Die Bewässerung diese Fläche erfolgt durch ein neues Sturmflutsperrwerk. Dieses dient gleichzeitig als Sturmflutsicherung des Hinterlandes. Während der Baumaßnahme erfolgte die Bewässerung über einen Umlaufkanal direkt neben der Baugrube.
Im Folgenden wird das Bauwerk beschrieben:

  • Sperrwerkanlage aus Stahlbeton (Länge x Breite: 40 m x 35 m, Wanddicken: 2 bis 5 m, Sohldicke 2 m).
  • Straßenbrücke aus Stahlbeton im Zuge des Deichverteidigungsweges (Stützweite 2 x 16 m)
  • Deichsicherung im Bauzustand durch rückverankerte Spundwand.
  • Baugrubensohle als rückverankerte Unterwasserbetonsohle (Dicke 1,30 m).

Sperrwerk Alter Fischereihafen und Schleusenpriel in Cuxhaven

Im Zuge einer Hochwasserschutzmaßnahme in Cuxhaven, sind die Sperrwerke zu ertüchtigen.

  • Neubau Hochwassersperrwerk mit Fertigteil und Ortbetonergänzung
  • Gründung über Spundwände und Stahlrohrpfähle
  • Fertigteilgewichten bis 1600 t
  • Stemmtore und Revisionsverschlüsse

Erweiterung des Nordwest-Kai im Hafen Stade-Bützfleth

Die Hafenfläche in Stade-Bützfleth wird im Bereich des Nordwest-Kai erweitert. Dazu wird eine rückverankerte kombinierte Rohrspundwand mit auf Ortbetonrammpfählen tiefgegründeter Pierplatte sowie einer RoRo-Anlage vorgesehen. Die zusätzliche Kajenlänge beträgt ca. 300 m.

Der maximale Geländesprung beträgt ca. 19 m. Das Gelände wird hinter der Wand aufgefüllt, wobei die Weichschichten im Boden verbleiben und somit die Auswirkungen der Konsolidierung zu berücksichtigen waren. Die Rückverankerung erfolgte über Stahlrammpfähle, die in dem Rohrquerschnitt der Tragbohlen über eine Betonplombe verankert wurden.

Donnerschweer Siel östlich von Oldenburg

Das 1936 erbaute Sielbauwerk hat das Ende seiner Lebensdauer erreicht und soll durch ein neues Sielbauwerk ersetzt werden. Das vorhandene Siel wurde komplett abgebrochen und an der gleichen Stelle durch ein neues Sielbauwerk ersetzt.
Im Folgenden wird der Neubau sowie die zusätzlichen Arbeiten beschrieben:

  • Sielbauwerk aus Stahlbeton (Länge ca. 16 m, Breite bis 4,80 m, Höhe 3,50 m)
  • Tiefgründung auf Stahlrohrrammpfählen
  • Flügelwände aus Spundbohlen

Sanierung Bontekai in Wilhelmshaven

Uferpromenade und Anlegestelle für historische Schiffe im Binnenhafen. Die Kaianlage aus dem Jahre 1938 zeigte insbesondere in der Wasserwechselzone deutliche Beschädigungen durch Korrosion und teilweise eine Unterspülung des Kaikopfes. Für die Sanierung wurde eine separate Tragkonstruktion bestehend aus Tragpfähle, Ankerpfähle und Stb.-Vorplattung gewählt. Im Folgenden wird das Bauwerk beschrieben:

  • 510 m lange Kaianlage separate Tragkonstruktion
  • Tragpfähle L = 20 m; a = 5,0 m
  • Verpresspfähle L = 24 m
  • 750 m3 Beton (FT-Schale + Ortbeton) Schalungsebene ca. 50 cm unter Wasserlinie

Erneuerung der Schleuse in Aurich/Rahe

Bei der Erneuerung der Schleuse Rahe unter laufendem Betrieb zur Belebung des Freizeitangebots wurden folgende Sanierungsarbeiten durchgeführt:

  • Herstellung von U-förmigen Stahlbetonfertigbauteilen in der Feldfabrik
  • Diese gelangten durch Quer- und Längsverschub an die Einbaustelle und wurden mit Hilfe eines Portalkranes abgesenkt.

Mit einem Spezialmörtel wurde die flächige Auflagerung auf dem zuvor gereinigten Baugrund hergestellt.

Deicherhöhung „Schwimmendes Moor“ nahe Sehestedt

Im Zuge der Deicherhöhung am Jadebusen wird der Deich auf eine Bestielhöhe + 9,50 mNN erhöht. Da in diesen
Abschnitten am Jadebusen die Standsicherheit aufgrund der wichen bis breiigen Klei- und Torf-Böden nicht ohne Zusatzmaßnahmen erreicht werden kann, wurde zur Verdübelung der Gleitfuge eine Spundwand am Deichfuß eingepresst und dann bis in die Sandschichten nachgerammt.
Im Bereich „Schwimmendes Moor“ wird die Erhöhung durch eine Spundwand in der Deichkrone erreicht.
Im Folgenden wird der Neubau sowie die zusätzlichen Arbeiten beschrieben:

  • Deicherhöhung mittels Spundwände
  • Standsicherheit im Bauzustand zum Einbringen der Spundwände

Stauanlage am Großen Meer

Neubau von drei Stauanlagen am Großen Meer (bei Emden). Im Folgenden werden die Bauwerke beschrieben:

  • Tiefgegründete Anlage mit vorgefertigten Stb.-Fertigteilwänden
  • Antrieb mittels Triebstock und Schneckenradgetriebe
  • Abmessung 11,65 x 9,60 m, Lichte Weite: 2 x 4,00 m